Wir haben uns entschieden, den Prozess der Klage nicht zu gehen.

Eltern vor der Zerreißprobe – nach einer Beratung erhielten wir folgende E-Mail:

„.. wir haben uns jetzt entschieden, den Prozess der Klage nicht zu gehen. Auch wenn wir uns von dem MdK nicht verstanden fühlen, was es heißt einem autistischen Kind gerecht zu werden, so ist der Aufwand an Zeit und Kraft einfach zu groß, als dass wir uns dafür noch einsetzen könnten. Widmen wir die Zeit lieber den Kindern und der Familie. Auch wenn man es tun sollte… doch die Grenzen sind schon so jeden Tag erreicht…“

          Cenia, Mutter eines siebenjährigen Autisten; vom MDK aus Pflegestufe 2 in die Pflegestufe 1 zurückgestuft

freedigitalphotos_Corda Strappata by Idea go

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2 Antworten auf Wir haben uns entschieden, den Prozess der Klage nicht zu gehen.

  1. Petra sagt:

    Bin Mama von einer 8-jährigen Autistin. Ich kann das SO gut verstehen. Bei uns ging es zwar nicht um eine Rückstufung, sondern eine Höherstufung, aber alleine der Widerspruch zum Erstbescheid und die nochmalige Begutachtung kostete mich schon so viel Kraft. Der Erstbescheid brachte uns eine Ablehnung, der Widerspruch Pflegestufe 0, die wir nicht nutzen können. Die ganzen Mühen waren für uns total sinnlos. Der MdK-Gutachter hat in seinem ersten Gutachten sogar GELOGEN! Beim zweiten Mal haben wir auf jemand anderen bestanden.

    • Hildegard sagt:

      Hallo Petra,

      ich kann es teilweise verstehen, da das Leben mit einem Kind mit Handicap oft an die eigenen Grenzen geht.
      Versuche es doch einfach mal mit sebis.info.
      Die setzen sich für solche Fälle ein.
      Dir weiterhin viel Kraft und alles erdenklich Gute,
      Hildegard

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