Urlaub mit pflegebedürftigem Kind auf Rügen

Auf Rügen besteht für Eltern eines behinderten Kindes die Möglichkeit, gemeinsame Ferien mit einem medizinischen Gesundheitsprogramm zu verbinden.

Unter dem Motto „Urlaubs- und Verhinderungspflege für Familien mit behinderten Kindern“ ermöglicht es die Initiative „Gesundheitsinsel Rügen e.V.“ Eltern oder alleinerziehenden Müttern/Vätern, sich von Ihrer verantwortungsvollen und nicht immer leichten Pflegeaufgabe sehr individuell erholen zu können.

Während stundenlanger Spaziergänge durch die Natur, Entdeckungstouren durch die Hafenstädte oder eines gemütlichen Bummels durch die Ostseebäder werden die Kinder stundenweise oder auch rund um die Uhr professionell in der Kinderklinik des Bergener Sana-Krankenauses versorgt.

Poppies By The Sea by Evgeni Dinev

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Die Kosten für die Pflege des Kindes übernimmt nach Absprache die Pflegekasse. Laut Anbieter ist hierbei nur eine Finanzierung über die Verhinderungspflege (SGB XI § 39 – 1.612 €) möglich. Medizinische Pflegebetten, ambulanter Fachservice und Freizeitbetreuer können organisiert werden. Für die Unterbringung der Eltern ist sowohl eine Mitaufnahme im Krankenhaus, als auch die Anmietung eines Ferienquartiers möglich.

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2 Antworten auf Urlaub mit pflegebedürftigem Kind auf Rügen

  1. Andre Wedel sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich habe eine behinderte Tochter und möchte mit meiner Familie in den Urlaub fahren. Meine Frage: Bieten Sie Kurzzeitpflege für meine Tochter an? Meine Tochter ist 5 Jahre und hat die Pflegestufe 2. Ich möchte in der Nähe meiner Tochter Urlaub machen, so daß ich sie jeden Tag besuchen kann. Wenn Sie mir weiterhelfen könnten, würde ich mich über eine Nachicht von Ihnen freuen.

    Mit freundlichen Grüßen Andre Wedel

    • Claudia sagt:

      Hallo Herr Wedel,

      ab diesem Jahr ist es möglich, die Leistungen der Verhinderungspflege – also bis zu 1.612 € – für Leistungen der Kurzzeitpflege „umzuwidmen“. Bitte nehmen Sie Kontakt mit dem Anbieter auf (www.gesundheitsinsel-ruegen.de/325.html) auf. Er kann Ihnen sicherlich sagen, ob auch die Leistungen der „echten“ Kurzzeitpflege“ abgerechnet werden können. Auch können Sie Kontakt mit Ihrer Pflegekasse aufnehmen und dort eine Einzelfallentscheidung versuchen zu erreichen, dass die Kasse den Aufenthalt Ihrer Tochter über die Kurzzeitpflege finanziert.

      Alles Gute und beste Erholung!

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