Wie lange hat es gedauert, bis Sie sich nach der Erstinformation dazu entschlossen haben, eine Pflegestufe für Ihr Kind zu beantragen?

Mitunter braucht es schon lange, bis Eltern überhaupt Informationen zur Pflegeversicherung erhalten – sei es von Freunden, Bekannten, Ärzten o.a.

Der Entscheidung, für das eigene Kind eine Pflegestufe zu beantragen, gehen dann aber noch weitere Überlegungen und Recherchen voraus, ehe tatsächlich der Antrag an die Pflegekasse gestellt wird. „Mein Kind ist doch nicht pflegebedürftig! Niemals werden wir etwas dafür tun, dass es in diese ´Schublade´ kommt.“ „Welche Vorteile/Nachteile hat mein Kind/haben wir, wenn wir die Pflegestufe beantragen?“ „Ob wir das alleine hinkriegen mit der Beantragung? Wir sollten es besser lassen.“

Wir möchten mit dieser Umfrage gerne einen Eindruck gewinnen, wie lange es braucht, bis sich Familien die Hilfen der Pflegeversicherung „nutzbar“ machen, nachdem Ihnen die Möglichkeiten dazu gewiesen wurden.

Wir bedanken uns für die Teilnahme.

Wie lange hat es nach der Erstinformation gedauert, bis Sie sich entschlossen haben, für Ihr Kind eine Pflegestufe zu beantragen?

  • - Nach mehr als einem Jahr haben wir die Pflegestufe beantragt. (18 Votes)
  • - Ich/Wir habe/n die Pflegestufe sofort beantragt, nachdem ich davon erfahren habe. (17 Votes)
  • - Nach einem halben bis einem Jahr haben wir die Pflegestufe beantragt. (12 Votes)
  • - Nach ein bis drei Monate/n haben wir die Pflegestufe beantragt. (8 Votes)
  • - Nach einem viertel bis halben Jahr haben wir die Pflegestufe beantragt. (5 Votes)

Teilnehmer(innen): 60

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8 Antworten auf Wie lange hat es gedauert, bis Sie sich nach der Erstinformation dazu entschlossen haben, eine Pflegestufe für Ihr Kind zu beantragen?

  1. Mauskaempfer sagt:

    Hi, klasse Idee.

  2. Gute Umfrage. LG Doreen

  3. stephie sagt:

    Ich fände die Antworten noch ganz interessant im Zusammenhang mit:
    Behinderung festgestellt – wann (Alter des Kindes) Erstinfo zur Pflege und Leistungen erhalten – wann (Alter des Kindes) Beantragung von Pflegeleistungen

  4. Claudia sagt:

    Hallo Stephie,

    vielen Dank für Deinen Vorschlag.

    Unsere erste Umfrage aus dem Februar 2011 (http://www.kinderpflegenetzwerk.de/umfragen/) gab zumindest einen Hinweis darauf, dass die Mehrheit der Kinder bereits in einem sehr jungen Alter erstmalig eine Pflegestufe zuerkannt bekommen (haben).

    Da es keinen direkten Zusammenhang (Rechtsanspruch) zwischen Schwerbehinderung und Pflegestufe gibt, ist Deine Frage etwas schwierig zu „handeln“. Wir haben aber mit unserer letzten Umfrage aus dem September 2011 zumindest versucht, aus den zuerkannten Merkzeichen einen Hinweis auf eine dann auch bestehende Pflegebedürftigkeit zu erhalten.

    Bitte schickt uns weiter Eure Vorschläge für weitere Umfragen!

    Viele Grüße, Claudia

  5. nina sagt:

    uns wurde geraten, nicht zu früh die PS zu beantragen, da man auf die Mehrzeit von 45 Min. kommen muss. Wenn Kinder noch klein sind (vor 2 Jahren) ist der Mehraufwand nicht klar von nichtbehinderten Kindern zu unterscheiden und der Antrag wird dann eher abgelehnt. Mit 2 Jahren haben wir direkt einen positiven Entscheid erhalten!

    • Claudia sagt:

      Hallo Nina,

      „gesagt“ bekommen Eltern vieles – manches falsche allerdings auch. Das Pflegeversicherungsgesetz gilt für alle Menschen ab 0 Jahren. Es stimmt, dass bei Kindern ein „natürlicher Hilfebedarf“ von gleichaltrigen Kindern ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen abgezogen wird. Das schließt jedoch nicht aus, dass auch schon eine Pflegestufe für Säuglinge anerkannt werden kann.

  6. Hallo,
    ich habe in den ersten Physiotherapiesitzungen von unserer damaligen Physiotherapeutin davon erfahren. Sie sagte uns auch, dass die Pflegestufe ab Antragstellung bewilligt wird. Das war ein wichtiger Hinweis.
    Die Allgemeinärzte und Kliniken sind mit diesen Dingen (auch Schwerbehindertenausweis) meiner Meinung nach überfordert. Deshalb ist die Arbeit der Selbsthilfegruppen und -vereine so wichtig, wie z.B. auch INTENSIVkinder zu Hause e.V.
    Ein schönes Osterfest wünscht Susann Werner, Regionale Ansprechpartnerin für INTENSIVkinder zu Hause e.V., Region MV

  7. Ulla sagt:

    gebe ich gerne weiter!