Stellungnahme zum Pflege-Neuausrichtungsgesetz (PNG)

Es ist allerhöchste Zeit, eine Stellungnahme zum Entwurf des Gesetzes zur Neuausrichtung der Pflegeversicherung (Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz – PNG) aus Sicht pflegebedürftiger Kinder und Jugendlicher und ihrer Familien abzugeben!

Unsere Stellungnahme zum Referentenentwurf des Gesetzes zur Neuausrichtung der Pflegeversicherung (pdf 177 KB)

Der Entwurf befindet sich derzeit im Gesetzgebungsverfahren. Die erste Lesung hat im April stattgefunden und aktuell berät der Ausschuss für Gesundheit des Deutschen Bundestages über den Entwurf.

Am Montag, den 21.05.2012, lud der Ausschuss zu einer öffentlichen Anhörung. Die Ergebnisse der Beratungen fließen in die Empfehlungen an den Deutschen Bundestag mit ein, der dann nach einer zweiten und dritten Lesung über den Gesetzentwurf abstimmen wird.

Viele Besucher unserer Seite unterstützten unsere Stellungnahme, in dem sie an der Abstimmung teilnahmen. Wir danken sehr für 418 (!) Stimmen, die innerhalb von gut zwei Wochen zusammen gekommen sind. Am 29.05.2012 haben wir die Abstimmung geschlossen.

Pflegebedürftige Kinder und Jugendliche finden im Entwurf des Pflege-Neuausrichtungsgesetzes (PNG) zu wenig Berücksichtigung

  • Ich unterstütze die Stellungnahme des Kinder Pflege Netzwerk e.V. (418 Votes)

Teilnehmer(innen): 418

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Wer sich darüber hinaus engagieren möchte, hat die Möglichkeit eine E-Mail an einzelne Ausschussmitglieder zu senden. Unter dem folgenden Link sind alle Einzelmitglieder des Ausschusses verzeichnet. Beim Klick auf ein Mitglied geht eine gesonderte Seite auf. In der rechten Spalte hat man oben die Möglichkeit, über eine E-Mail-Adresse mit der/dem Abgeordneten direkt in Kontakt zu treten.

Am 16.05.2012 haben wir dazu eine Presseinformation (pdf 141 KB) verfasst.

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44 Antworten auf Stellungnahme zum Pflege-Neuausrichtungsgesetz (PNG)

  1. Annette Kretschel sagt:

    Ich unterstütze die Stellungnahme des Kinder Pflege Netzwerkes in allen Punkten.

  2. Seyfarth sagt:

    Wir unterstützen die Stellungnahme zum Pflegeneuausrichtungsgesetz.

    Kongenitaler Hyperinsulinismus e.V.

  3. Christiane Sarr sagt:

    Ich unterstütze die Stellungnahme des Kinder Pflege Netzwerkes in allen Punkten.

  4. Es ist dringend wichtig, nicht die Anliegen der Kinder und Jugendliche zu vergessen, auch wenn uns die Alterspyramide vor neue und berechtigten Forderungen für ältere Menschen stellt.

    Soma e.V.

  5. Bianka sagt:

    Wir unterstützen das auch in jeder Linie.
    Ich bin Mutter von drei Autisten!
    Wer hilft den Familien, wenn Kinder eine Behinderung haben???
    Es muss dringend etwas passieren.

    http://www.kinder-mit-autismus.de steht hinter dir

  6. Claudia sagt:

    Mittlerweile hat uns auch der Kindernetzwerk e.V. als Dachverband von rund 150 Mitgliedsorganisationen und etwa 150.000 assozierten Einzelmitgliedern seine Zustimmung zu unserer Stellungnahme signalisiert.

    Wir haben deshalb unsere Stellungnahme heute noch einmal um diesen Sachverhalt ergänzt und auf die bereits großartige Unterstützung durch Eure Klicks hingewiesen.

    DANKE!

  7. Prof. Dr. Eva Stuckstätte sagt:

    Ich unterstütze diese Initiative zur Verbesserung der Lebenssituationen betroffener Familien.

  8. Elisabeth sagt:

    Ja, es muss ganz dringend etwas passieren. Mit einem kranken Kind trifft mann viel zu oft auf Unverständnis. Ich unterstütze Euch !!

  9. Heike Beckstedde; Förderverein Kinderkurzzeitwohnen Lummerland e.V. sagt:

    Seit vielen Jahren haben wir uns als Elterninitiative für eine Kinderkurzzeitwohneinrichtung stark gemacht, die schließlich im vergangenen Jahr eröffnete. Dafür sind wir dankbar, aber es ist sehr augenfällig, dass die Bedarfsplanungen für öffentliche Einrichtungen (insb. Pflegeheime) fast ausschließlich auf Bedarfe pflegebedürftiger Erwachsener orientiert sind. Da die Pflegeleistungen für behinderte Kinder – häufig mit einem komplexen Krankheitsbild verbunden – in der Regel über 15 bis 20 Jahren durch die Eltern erbracht werden, ist eine Ausrichtung auf die Bedarfe der Familien dringend angebracht. Wir unterstützen insofern Ihre Initiative.

    Mit freundlichen Grüßen
    Heike Beckstedde
    Förderverein Kinderkurzzeitwohnen Lummerland e. V.

  10. Voss Britta sagt:

    Wir möchten hiermit daran erinnern,
    dass Kinder der Gesellschaft höchstes
    Gut und unsere Zukunft sind! Durch
    Vergessen ihrer Bedürfnisse verliert unsere
    Gesellschaft einen weiteren Schatz für die kommenden Zeiten. Bitte nicht bei Minderheiten ansetzen, lieber anregen, endlich eine Maut auf unseren Strassen einzuführen und dieses Geld GUT einsetzen.

  11. Jutta Driesener sagt:

    Ich unterstütze die Stellungnahme des Kinder Pflege Netzwerkes in allen Punkten.

  12. A. Haritos sagt:

    Ich unterstütze die Initiative zur Verbesserung der Lebenssituationen der Familien.

  13. Achim Cuypers sagt:

    Schön, dass es so viel Zuspruch gibt. Die Situation pflegebedürftiger Kinder und deren Angehörigen ist erschreckend. Kann Eure Stellungnahme nur unterstützen. Auch wenn die Alterspyramide in unserem Land eine stetige Erhöhung der Zahl von älteren Menschen, die Pflege bedürfen, mit sich bringt, ist das kein Grund, dass Kinder und deren Angehörige wenig oder keine Beachtung finden.

  14. C. Maina sagt:

    Auch ich unterstütze die Stellungnahme voll und ganz. Mit einem Kind, das Lissenzephalie hat, weiss ich wie schwer das Leben mit Behinderung ist. In unserer Facebookgruppe wurde der Link geteilt, also werden noch einige mehr Unterstützer dazu kommen.

  15. Bianka sagt:

    Man sollte wirklich bedenken: die Kinder von heute sind die Steuerzahler von Morgen. Haben sie schon jetzt oder erst dann (als Steuerzahler) einen Wert? In einem kinderfeindlichen Land wie Deutschland zählt den Politikern doch nur, was die Kinder von heute morgen in die Staatskasse zahlen (können), doch was ist mit den Kindern von heute, die morgen Pflege brauchen? Was ist mit den Familien von heute, die diese Kinder pflegen? Wären all diese Kinder in Heimen, wäre dies viel teurer und jeder Angestellte im Heim hat 8 Std. Arbeit, 8 Std. Schlaf, 8 Std. Freizeit, Wochenende, festes Gehalt, Urlaubsanspruch, Urlaubsgeld – und er darf sogar krank werden … es ist ja Ersatz da!!!!! DOCH … was ist mit den Müttern … Vätern …, die ihre Kinder 24 Stunden pflegen?! Die haben keinen Urlaub, bekommen eine Handvoll Pflegegeld, haben keine 8 Std. Schlaf, haben kein Wochenende usw. usw…. es MUSS etwas passieren!!!!!! Eltern, die ihr Kind pflegen, müssen um alles kaempfen und bekommen es nicht entlohnt. Ein Heimplatz kostet ab ca. 5000 € im Monat! Wie kann es sein, dass der Staat lieber so viel Geld zahlt, als den Eltern die passende richtige Unterstützung zu geben?!

  16. Vera Cheim-Grützner sagt:

    Ich unterstütze die Stellungnahme. Auch mein Enkel ist betroffen.

  17. Rolf Winkelmann sagt:

    Es wird heute viel von Inklusion geredet. Diese ist aber nur möglich, wenn alle notwendigen Hilfen und Unterstützungen in frühestem Kindesalter beginnen. Dieses gilt in gleichem Maße für Pflege und Betreuung.
    Deshalb unterstütze ich diese Stellungnahme.

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  35. SCHMITT R sagt:

    Ich unterstütze den Kinder Pflege Netzwerk e.V.

  36. marliese ratzlaff sagt:

    Ich unterstütze Euch.

  37. Monika Bartke sagt:

    Ich unterstütze die Stellungnahme.

  38. Daniela sagt:

    Für Familien mit behinderten Kindern wird in Bezug auf die Pflege viel zu wenig getan. Ich habe zwei Autisten, einer mit geistiger Behinderung, einer mit ADHS. Mein Mann und ich helfen zusammen, trotzdem sind wir beide am Limit und können nicht mehr. Wir hätten so gerne ein paar Tage Urlaub ohne Kinder. Dann wird aber gleich das Pflegegeld gekürzt, weil die Kinder mehr als 8 Stunden betreut werden. Das Geld brauchen wir jedoch dringend für Therapien. Der MDK (Medizinischer Dienst) kürzt die Pflegestufen ohnehin gnadenlos. So kann es nicht weitergehen!!!! Diejenigen, die die Pflege beurteilen (MDK, Krankenkassen) haben keine Ahnung, wenn sie nicht in derselben Situation sind. Diese Ungerechtigkeit muss aufhören!!!!!

  39. Helmut Wiesner sagt:

    Ich unterstütze die STELLUNGNAHME

  40. Dietmar Schmidt sagt:

    Inklusion und Integration sind ganz wichtige Aufgaben für unsere Gesellschaft, aber dabei wird oft nur eine pro Forma Gleichschaltung von behinderten, von Behinderung bedrohten und chronisch kranken Kindern und Jugendlichen in Gang gesetzt. Ihre speziellen Bedürfnisse dabei oft übersehen und bei der intensiven Betreuung gespart. Alte und junge Menschen stellt bitte gleich!

  41. Schädler, Dr. Paul und Frau Helga sagt:

    Wir unterstützen das Anliegen vorbehaltlos.
    Helga Schädler
    Dr. Paul Schädler

  42. Uwe Richert sagt:

    Leider werden die meisten Menschen erst wach, wenn sie persönlich betroffen sind. Wer Solidarität in diesem Land fordert, sollte sich zunächst selbst solidarisch zeigen. Es gibt viel zu tun in unserem schönen Land – wachen wir auf und bewegen wir gemeinsam die Politiker zum Handeln.

  43. Claudia sagt:

    Im F.A.Z.Blog wurde der Stellenwert der Pflege im Allgemeinen und das Anhörungsverfahren im Besonderen kritisch betrachtet. Wir haben den Beitrag kommentiert, nachzulesen demnächst unter: http://faz-community.faz.net/blogs/biopolitik/archive/2012/05/23/pflege-nur-ein-scheinbrisantes-thema.aspx?CommentPosted=true#commentmessage.

    Da der Kommentar noch nicht freigeschaltet ist, hier der Wortlaut. Wir bedauern sehr, dass es nicht ein Ausschussmitglied oder Mitglied der Kinderkommission im Deutschen Bundestag für notwendig erachtet hat, uns zu antworten.

    Vielen Dank für die kritische Bewertung, wie in Deutschland mit dem Thema (häusliche) Pflege umgegangen wird.

    Ich kann nicht mit Ihnen übereinstimmen, dass „Pflege“ von den Betroffenen nicht als Thema wahrgenommen wird – im Gegenteil: für die Betroffenen und die pflegenden Angehörigen ist Pflege und Pflegebedürftigkeit lebensbestimmend. Die Betroffenen und ihre Angehörigen haben nur leider nicht die Kraft, auch noch auf politischer Ebene laut und vernehmlich auf ihre Belange aufmerksam zu machen. An zu vielen Stellen müssen sie um jede Kleinigkeit diskutieren und sich gesetzlich verankerte Rechte erstreiten. Während beruflich Pflegende den Beruf wechseln können, wenn der Frust zu groß wird, können dies pflegende Angehörige nicht. Sie müssen weitermachen – ob sie wollen/können oder nicht. Schließlich ist es ein Familienmitglied, dass auf ihre Hilfe und Pflege angewiesen ist.

    Es stimmt traurig, dass nur so wenige Experten von ihrem Recht Gebrauch gemacht haben, ihr Statement abzugeben und ihre Anwesenheit bei der Anhörung nach der „Kosten-Nutzen-Bewertung“ anscheinend als obsolet (oder wirkungslos?) angesehen haben.

    Man kann schon den Eindruck bekommen, dass hier von „der Politik“ auf eine wirkliche Beteiligung nicht viel Wert gelegt wird. Auch wir haben aus Sicht pflegebedürftiger Kinder, Jugendlicher und ihrer Angehörigen eine Stellungnahme abgegeben (http://www.kinderpflegenetzwerk.de/stellungnahme-png/) und an jeweils zwei ParteienvertreterInnen im Gesundheitsausschuss und an alle VertreterInnen der Kinderkommission verschickt. Nicht EINE! Antwort haben wir erhalten. Was bleibt einem dazu noch zu sagen …?!

    Claudia Groth
    1. Vorsitzende
    Kinder Pflege Netzwerk e.V.

  44. Pingback: Ärgernis Pflege-Neuausrichtungsgesetz | Kinder Pflege Netzwerk

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