Schulbuchaktion „Wortfinder“

Der Verein „Die Wortfinder“ hat eine vierbändige Buchreihe mit Texten und Zeichnungen von Menschen mit einer sogenannten Behinderung herausgeben. Es ist eine kleine Enzyklopädie mit Fragen und Antworten aus unterschiedlichsten Themenbereichen. „Was ist der Sinn des Lebens?“, „Warum steht das Reh im Wald?“ „Ist ein Müllmann so viel wert wie ein Arzt?“ „Muss Gott sich rasieren?“ Auf diese und rund 500 weitere Fragen finden sich in den Büchern Antworten. Illustriert wurden die Bücher von 20 Künstlerinnen und Künstlern mit einer intellektuellen Behinderung.

Titelbild

Die Idee des Vereins ist es, dass diese Buchreihe Einzug findet in den Unterricht und in die Bibliotheken möglichst vieler Schulen in Deutschland und so einen Beitrag zur Inklussion leistet. „Wenn die Bücher in die allgemeinbildenden Schulen Einzug halten, kann schon dort eine Auseinandersetzung und Begegnung zwischen ´gesunden´ Kindern und Menschen mit einer so genannten geistigen Behinderung stattfinden.“

Zudem soll die Idee des kreativen Schreibens mit Menschen mit Lernbehinderung/geistiger Behinderung in allen inklusiv arbeitenden Schulen und Förderschulen ankommen.

Der Verein hat eine Schulbuchspendenaktion ins Leben gerufen. Pro 75 Euro beim Verein eingegangener Spenden erhält eine interessierte Schule ein komplettes Buchpaket nebst einem Begleitheft mit Hintergrundinformationen und Anregungen für den Einsatz im Unterricht.

Der Verein und das Projekt (pdf 156 KB)

 

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