Rückblick auf zwei Monate Ombudsstelle zur Entbürokratisierung in der Pflege

Seit knapp zwei Monaten ist Elisabeth Beikirch mit der Aufgabe als Ombudsfrau zur Entbürokratisierung in der Pflege beim Bundesgesundheitsministerium betraut. Wir berichteten.

Der Pflegeblogger führte mit ihr ein Interview über ihre Funktion und ihre Erfahrungen in den ersten beiden Monaten ihrer Tätigkeit.

Obwohl die Ombudsstelle allen Pflegenden, beruflich Pflegenden wie pflegenden Angehö-rigen, gleichermaßen für Hinweise und Vorschläge zur Entbürokratisierung in der Pflege offen steht, räumt Frau Beikirch ein, dass die Resonanz bei den pflegenden Angehörigen bisher eher verhalten ist. Allerdings unterbleibt ein Erklärungsversuch, warum ausgerechnet die größte Gruppe der Pflegenden am wenigsten von der Möglichkeit Gebrauch macht, auf bürokratische Hürden in der Pflege aufmerksam zu machen.

Auch stellt sie fest, dass unterschiedliche Faktoren von den verschiedenen Gruppen der Pflegenden genannt werden, die als zu bürokratisch empfunden werden. Pflegende Angehörige beklagen demnach vor allem die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Stellen bei Anträgen auf Leistungen, insbesondere aus der Kranken- und Pflegeversicherung.

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