Ratgeber zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf

Die Frage nach der Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist immer noch hauptsächlich ein Frauenthema. Einiges hat sich mittlerweile getan, damit Beruf und Familie tatsächlich für Arbeitnehmer/innen vereinbar sein können. Doch viele Errungenschaften der letzten Jahre, wie z.B. die zuverlässige Nachmittags- und Ferienbetreuung von Schulkindern, die für viele berufstätige Mütter heute selbstverständlich sind, bleiben Müttern behinderter Kinder immer noch häufig verwehrt.

Guter Rat ist also gefragt, um insbesondere die langen Ferienzeiten betreuungstechnisch abzudecken. Daher hat der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. (bvkm) eine Broschüre  (pdf 926 KB)zusammengestellt, die aufzeigt, wie Berufstätigkeit und ein Kind mit Behinderung „zusammenpassen“ können.

Hilfreiche Broschüre des bvkm zu Fragen der Vereinbarkeit

Hilfreiche Broschüre des bvkm zu Fragen der Vereinbarkeit

Die Orientierungshilfe macht jedoch auch deutlich, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Mütter behinderter Kinder in vielerlei Hinsicht erschwert ist. Denn es gibt keine besonderen Hilfen für Mütter mit einem behinderten Kind. Fast alle Hilfen, die der Ratgeber aufzeigt, sind nicht speziell darauf ausgerichtet, Müttern behinderter Kinder die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erleichtern.Der bvkm erhebt daher auch die Forderung an den Gesetzgeber, die besonderen Bedarfslagen von Müttern behinderter Kinder, die berufstätig sein wollen/müssen, bei der Ausgestaltung rechtlicher und finanzieller Rahmenbedingungen künftig stärker zu berücksichtigen.

Broschüre „Berufstätig sein mit einem behinderten Kind“ (pdf 926 KB)

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