Studien

Eine Umfrage des Kindernetzwerkes aus dem Jahr 2006/2007 (Schmid; Kreutz 2007) belegt, dass sich nur knapp 40 % aller befragten Eltern ausreichend zur Pflegeversicherung informiert fühlen. Noch nachdenklicher stimmt das Ergebnis bei der Frage nach einem ausreichenden Informationsangebot zu Entlastungsmöglichkeiten: nur knapp 29 % der Eltern wissen um ihre Ansprüche, sich kurzzeitig oder stundenweise von der Pflege erholen zu können.
Die Ergebnisse werden durch eine Umfrage für Berlin im Jahr 2009 von MenschenKind aus Eltern- und Fachkräfte-Sicht bestätigt.

Die Mangelnde Vereinbarkeit von Pflege und Beruf ist ein teures Problem, nicht nur für Arbeitnehmer, die „nebenher“ ihre Angehörigen pflegen, sondern auch für deren Arbeitgeber. Das belegt eine Studie es Forschungszentrums Familienbewusste Personalpolitik (FFP).

Die Ergebnisse der Studie der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (pdf 198 KB) zwischen 2007 und 2010 führten zu einer Aufstellung von 33 Leitlinien (pdf 105 KB) für “gute” Kinderhospizarbeit. Diese lassen sich – zumindest teilweise – auch auf die Arbeit mit pflegebedürftige Kindern und Jugendlichen übertragen.

Auch wenn sich nur drei von 354 Studien und Projekten, die das Zentrum für Qualität in der Pflege – ZQP – in seiner Datenbank zusammen gestellt hat, mit pflegebedürftigen Kindern beschäftigen (Stand: 05/2012), wollen wir die Übersicht hier nicht unerwähnt lassen.

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