Online-Datenbank zu allen deutschen Pflegestützpunkten

Der Anspruch auf eine individuelle, kostenlose und neutrale Pflegeberatung ist seit 2009 in § 7 a SGB XI festgeschrieben. Wissen tun das nur die wenigsten der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen in Deutschland.

Für eine wohnortnahe Möglichkeit zur Informationsbeschaffung wurden in vielen Teilen Deutschlands sogenannte Pflegestützpunkte eingerichtet. Die Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hat zur Erleichterung der Suche eine Datenbank entwickelt. Auf ihrer Webseite hat die Stiftung alle verfügbaren Informationen zu den deutschlandweit rund 380 Pflegestützpunkten (PSP) veröffentlicht. Es besteht die Möglichkeit, sich alle Stützpunkte für die einzelnen Bundesländer anzeigen zu lassen oder über eine direkte Eingabe nach Postleitzahl oder Ortsnamen zu filtern.

Eltern von pflegebedürftigen Kindern und Jugendlichen sollten sich vor einem Besuch des von ihnen ausgewählten Pflegestützpunktes telefonisch erkundigen, ob vor Ort auch spezielles Wissen zu Kindern und Jugendlichen mit Pflegebedarf vorhanden ist. Die Mitarbeiter der Pflegestützpunkte haben meist vor allem Kompetenzen im Erwachsenenbereich. Für den Kinder- und Jugendbereich ist das Angebot erfahrungsgemäß kleiner.

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