Kinderärzte sterben aus

Ein EU-weiter Trend in der ärztlichen Versorgung von Kindern und Jugendlichen ist laut Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte mehr als deutlich: immer weniger EU-Staaten setzen auf Kinderärzte. Ihr Anteil an der Primärversorgung schrumpft – obwohl bekannt ist, dass von Pädiatern behandelte Kinder besser versorgt sind.

Die ärztliche Grundversorgung wird also immer mehr durch Allgemeinmediziner wahrgenommen. Darunter leidet die Qualität. Vergleiche zeigen, dass in Ländern mit einer spezialisierten kinderärztlichen Versorgung die Kindergesundheit insgesamt besser ist, z.B. bei der Durchimpfrate oder der Versorgung chronisch kranker Kinder und dass weniger Antibiotika verschrieben würden.

Eine genauere Betrachtung unter aerztezeitung.de.

Unbeantwortet bleibt die Frage, warum Kindergesundheit in vielen Ländern keinen höheren Stellenwert einnimmt und wie dieser Trend im Zusammenhang mit der UN-Kinderrechtskonvention zu bewerten ist.

Dieser Beitrag wurde unter Alles, Allgemein, Nachrichten abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.