Pflegehilfsmittel

  • Anspruchsgrundlage ist § 40 SGB
  • Zur Erleichterung der Pflege, zur Linderung von Beschwerden oder zur Ermöglichung einer selbstständigen Lebensführung besteht ein Anspruch auf die Versorgung mit Pflegehilfsmitteln.
  • Dieser Anspruch kommt nur zum Tragen, wenn eine Versorgung nicht durch die Krankenversicherung oder einen anderen zuständigen Leistungsträger getragen wird.
  • Vorrangig gilt eine Leistungspflicht der Krankenkasse.
  • Die Notwendigkeit einer Pflegehilfsmittel-Versorgung wird in der Regel vom Medizinischen Dienst im Rahmen des Gutachtens zur Festsetzung einer Pflegestufe festgesetzt.
  • Zu den Pflegehilfsmitteln gehören nach Abs. 2 auch zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel.
  • Zu den zum Verbrauch bestimmten Hilfsmitteln zählen saugende Bettschutzeinlagen für den Einmalgebrauch, Fingerlinge oder Einmalhandschuhe, Mundschutz, Schutzbekleidung und Schutzschürzen, Hände- oder Flächendesinfektionsmittel.
  • Die Aufwendungen für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel sind monatlich auf 31 € beschränkt. Darüber hinaus gehende Beträge hat der Pflegebedürftige selbst zu tragen.
  • Zu den technischen Pflegehilfsmitteln zählen z.B. Pflegebetten und -zubehör, Bettpfannen, Notrufsysteme oder Lagerungshilfen.
  • Seit 1996 gibt es ein Pflegehilfsmittelverzeichnis, das ständig ergänzt wird. Wir empfehlen, sich wegen des aktuellen Standes des Verzeichnisses mit der Pflegekasse in Verbindung zu setzen.

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