Leistungen im Ausland

Bei einem Aufenthalt im Ausland, der länger als sechs Wochen dauert, ruhen in der Regel die Leistungen der Pflegeversicherung.

  • Bei einem vorübergehenden Auslandsaufenthalt von bis zu sechs Wochen im Kalenderjahr, z.B. während einer Urlaubsreise, wird das Pflegegeld weiter gezahlt.
  • Sachleistungen werden bei einem vorübergehenden Auslandsaufenthalt nur erbracht, wenn die Pflegekraft, die ansonsten die Pflegesachleistung erbringt, den Pflegebedürftigen während des Auslandsaufenthaltes begleitet.
  • Wenn sich der Pflegebedürftige dauerhaft im Ausland aufhält, wird nur das Pflegegeld unter der Voraussetzung gezahlt, dass es sich beim dem Aufenthaltsland um einen Mitgliedstaat der Europäischen Union, einen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder die Schweiz handelt.
  • Pflegehilfsmittel werden im Ausland nicht bezahlt, ebenso wenig wie notwendige Reparaturen an Hilfsmitteln (z.B. Rollstuhl/Rollator).

 

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