Umfragen

Umfrage vom 20.12.2014

Ab 01.01.2015 erhalten Pflegebedürftige höhere Leistungen aus der Pflegeversicherung, die teilweise auch flexibler genutzt werden können. Da die Pflegekassen und der Medizinische Dienst nach dem Willen des Gesetzgebers Pflegebedürftige und ihre Angehörigen besser beraten und schneller „bedienen“ sollen, möchten wir gerne wissen, ob Versicherte unaufgefordert Informationen zu den Leistungsänderungen und wie sie genutzt werden können erhalten haben.

Hat Sie/Dich die Pflegeversicherung von sich aus darüber informiert, wie die Leistungen der Pflegeversicherung genutzt werden können?

  • Nein (2 Votes)
  • Ja (0 Votes)

Teilnehmer(innen): 2

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Umfrage vom 20. März 2012

Mitunter braucht es schon lange, bis Eltern überhaupt Informationen zur Pflegeversicherung erhalten – sei es von Freunden, Bekannten, Ärzten o.a.

Der Entscheidung, für das eigene Kind eine Pflegestufe zu beantragen, gehen dann aber noch weitere Überlegungen und Recherchen voraus, ehe tatsächlich der Antrag an die Pflegekasse gestellt wird. „Mein Kind ist doch nicht pflegebedürftig! Niemals werden wir etwas dafür tun, dass es in diese ´Schublade´ kommt.“ „Welche Vorteile/Nachteile hat mein Kind/haben wir, wenn wir die Pflegestufe beantragen?“ „Ob wir das alleine hinkriegen mit der Beantragung? Wir sollten es besser lassen.“

Mit unserer Umfrage wollten wir einen Eindruck gewinnen, wie lange es braucht, bis sich Familien die Hilfen der Pflegeversicherung „nutzbar“ machen, nachdem Ihnen die Möglichkeiten dazu gewiesen wurden. Eine eindeutige Tendenz lässt sich aus den Umfrageergebnissen nicht ableiten. Am ehesten lässt sich zusammen fassen, dass ein Teil der Familie sofort Maßnahmen ergreift, während ein anderer Teil erst nach einem halben Jahr oder später die Initiative ergreift.

Wie lange hat es nach der Erstinformation gedauert, bis Sie sich entschlossen haben, für Ihr Kind eine Pflegestufe zu beantragen?

  • - Nach mehr als einem Jahr haben wir die Pflegestufe beantragt. (18 Votes)
  • - Ich/Wir habe/n die Pflegestufe sofort beantragt, nachdem ich davon erfahren habe. (17 Votes)
  • - Nach einem halben bis einem Jahr haben wir die Pflegestufe beantragt. (12 Votes)
  • - Nach ein bis drei Monate/n haben wir die Pflegestufe beantragt. (8 Votes)
  • - Nach einem viertel bis halben Jahr haben wir die Pflegestufe beantragt. (5 Votes)

Teilnehmer(innen): 60

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Die Umfrage ist geschlossen.

Umfrage vom 29. September 2011

Pflegebedürftigkeit und Schwerbehinderung stehen in keinem direkten Zusammenhang. Trotzdem können die einer anerkannten Schwerbehinderung zugrunde liegenden gesundheitlichen Beeinträchtigung eventuell auch eine Pflegebedürftigkeit nach sich ziehen.

Wir wollten daher gerne wissen, welche Merkzeichen im Schwerbehindertenausweis des Kindes aufgeführt sind und ob das Kind gegebenenfalls auch eine Pflegestufe hat. Wenn es eine Pflegestufe hat, sollte daher unbedingt das letzte Kästchen mit angekreuzt werden. Mehrfachantworten waren also möglich.

Die Merkzeichen H, B und G wurden am häufigsten genannt. Hier scheint am ehesten auch eine Pflegestufe beim Kind vorzuliegen.

Welches Merkzeichen hat Ihr Kind im Schwerbehindertenausweis?

  • H – Hilflosigkeit (94 Votes)
  • B – Berechtigung zur Mitnahme einer Begleitperson (88 Votes)
  • Ihr Kind hat auch eine Pflegestufe (79 Votes)
  • G – erhebliche Gehbehinderung (69 Votes)
  • aG – außergewöhnliche Gehbehinderung (48 Votes)
  • Bl – Blindheit (8 Votes)
  • Gl – Gehörlosigkeit (3 Votes)

Teilnehmer(innen): 97

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Umfrage vom 29. Juni 2011

Ferienzeiten stellen Eltern von pflegebedürftigen Kindern vor große Herausforderungen. In Zeiten, in denen das Kind vormittags nicht in KiTa oder Schule ist, muss die Betreuung und Pflege organisiert werden. Das sind insgesamt bis zu 14 Wochen im Jahr, also mehr als drei Monate.

Wir wollten von pflegenden Angehörigen erfahren, ob sie in den Ferien Leistungen der Pflegeversicherung nutzen. Dabei sollte die Maßnahme genannt werden, die am ehesten von den Familien genutzt wird. Mehrfachnennungen waren nicht möglich.

Am ehesten nutzen Familien die zusätzlichen Betreuungsleistungen zur Finanzierung von Ferienbetreuungsmaßnahmen. Das kann daran liegen, dass sich an der Umfrage auch viele Eltern beteiligt haben, deren Kind „nur“ die sogenannte Pflegestufe 0 haben und die deshalb die anderen Leistungen der Pflegeversicherung nicht nutzen können.

Die Verhinderungspflege ist für Eltern die am zweithäufigsten genannte Möglichkeit, Pflege- und Betreuungsleistungen für ihre Kinder in den Ferien abzugelten. Nur jeweils 5% setzen die Kurzzeitpflege oder die Eingliederungshilfe ein und ein Sechstel der Befragten nutzt überhaupt keine Leistungen der Pflegeversicherung – aus Mangel an passenden Angeboten?

Nutzen Sie für Ferienzeiten Leistungen der Pflegeversicherung?

  • Wir nutzen hauptsächlich Leistungen der zusätzlichen Betreuungsleistungen. (43 Votes)
  • Wir nutzen hauptsächlich Leistungen der Verhinderungspflege. (28 Votes)
  • Wir nutzen keine Leistungen während der Ferienzeiten. (19 Votes)
  • Wir organisieren die Kinderbetreuung in Ferienzeiten mit Hilfe von Familie, Freunden und/oder Nachbarn. (16 Votes)
  • Wir nutzen hauptsächlich Leistungen der Kurzzeitpflege. (6 Votes)
  • Wir nutzen hauptsächlich Leistungen der Eingliederungshilfe. (6 Votes)

Teilnehmer(innen): 118

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Umfrage vom 23. Mai 2011

Eltern mit einem besonderen Kind stehen vor einem Berg aus Herausforderungen. Sie sind damit konfrontiert, eine Diagnose zu verstehen und zu bearbeiten, sich Hilfe(n) zu suchen oder sich mit gesetzlichen Anspruchsgrundlagen vertraut zu machen, mit denen sie bisher keine Berührungspunkte hatten.

Wir wollten von Angehörigen mit einem pflegebedürftigen Kind wissen, wie sie erstmalig auf die Möglichkeit aufmerksam geworden sind, für ihr Kind eine Pflegestufe zu beantragen.

Knapp die Hälfte aller Befragten bezogen die Erstinformationen zu einer möglichen Pflegebedürftigkeit ihres Kindes aus dem privaten Umfeld, d.h. sie bekamen Tipps von Freunden, aus der Selbsthilfe, aus Internetforen oder haben selbst recherchiert.

Ein weiterer wichtiger Hinweisgeber für Eltern ist der Umfrage zufolge medizinisches Personal in Krankenhäusern oder sozialpädiatrischen Zentren, niedergelassene Kinderärzte oder behandelnde Therapeuten.

Öffentliche Stellen, darunter auch die Pflegestützpunkte, spielen als Informationsquelle nur eine untergeordnete Rolle.

Wer war der initiale Hinweisgeber für die Beantragung einer Pflegestufe für Ihr Kind?

  • Privates Umfeld (eigene Recherche / FreundIn / Internetforum / Selbsthilfegruppe) (101 Votes)
  • Medizinisches Personal (SPZ / Arzt / Ärztin / Pflegekraft / TherapeutIn) (90 Votes)
  • Öffentliche Stellen (Jugendamt / Versorgungsamt / Pflegeversicherung /Pflegestützpunkte) (13 Votes)
  • Sonstige (13 Votes)
  • Bildungseinrichtung (Kita / Erzieher / Erzieherin / Schule / Schulärztin / Lehrkraft) (8 Votes)

Teilnehmer(innen): 224

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Umfrage vom 4. April 2011

Ist Pflege ein Armutsrisiko? Wir meinen ja, nachdem wir unsere Umfrage zur Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Pflege des eigenen Kindes abgeschlossen haben. Die Pflegebedürftigkeit des Kindes hat einen erheblichen Einfluss auf die Möglichkeiten mindestens eines Familienmitglieds seine Berufstätigkeit überhaupt oder in dem bestehenden zeitlichen Umfang fortsetzen zu können. Häufig wird auch eine komplette berufliche Veränderung notwendig, um die Pflege des Kindes organisiert zu bekommen.

Knapp zwei Drittel der Befragten mussten erhebliche berufliche Veränderungen in Form einer vollständigen Aufgabe der Berufstätigkeit (47 %) oder einer Reduzierung der Arbeitszeit von mehr als der Häfte der wöchentlichen Arbeitszeit (17 %) in Kauf nehmen. Nur 10 % aller Teilnehmer gaben an, dass keine Veränderung der Arbeitszeit oder des beruflichen Tätigkeitfeldes nötig war.

Die Aufgabe des Berufs oder die Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit bringt zwangsläufig eine Verringerung des Familieneinkommens mit sich, die nicht nur in der Gegenwart, sondern auch in die Zukunft (Rente) Wirkung entfaltet. Diese finanziellen Einbußen werden nur in geringem Maße durch Pflegegeld oder die soziale Sicherung der Pflegeperson kompensiert. So sind z.B. nur pflegende Angehörige, die mehr als 14 Wochenstunden ihren Angehörigen pflegen, rentenversichert.

Wir nehmen an, dass berufliche Einschränkungen und Veränderungen wahrscheinlich auch mit dem Umfang der Pflegebedürftigkeit (Pflegestufe) in Zusammenhang stehen, haben aber im Interesse einer einfachen und schnellen Teilnahme an dieser Umfrage in Kauf genommen, diese Annahme hier nicht mit betrachtet zu haben.

Mussten Sie oder eines Ihrer Familienmitglieder sich wegen der Pflegebedürftigkeit Ihres Kindes beruflich verändern?

  • Ein Familienmitglied musste seine Berufstätgkeit vollständig aufgeben. (90 Votes)
  • Ein Familienmitglied musste seine wöchentliche Arbeitszeit um mehr als die Hälfte reduzieren. (32 Votes)
  • Ein Familienmitglied musste sich beruflich verändern. (29 Votes)
  • Ein Familienmitglied musste seine wöchentliche Arbeitszeit um weniger als die Hälfte reduzieren. (20 Votes)
  • Nein (19 Votes)
  • Mehrere Familienmitglieder mussten Ihre Arbeitszeiten verändern. (15 Votes)

Teilnehmer(innen): 190

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Umfrage vom 23. Februar 2011

Der Großteil unter den pflegebedürftigen Kindern und Jugendlichen erhält bereits in den ersten sechs Lebensjahren erstmals eine Pflegestufe zugesprochen. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest unsere Umfrage. 88 % sind ein deutliches Anzeichen dafür, dass Kinder aufgrund anderer Ursachen pflegebedürftig werden wie ältere Menschen. Angeborene Erkrankungen oder Komplikationen unter der Geburt könnten die Hauptursachen dafür sein, dass Kinder bereits sehr jung und erwartbar ihr Leben lang auf Pflege und Betreuung angewiesen sind bzw. sein werden.

In welchem Alterszeitraum hat Ihr Kind erstmalig eine Pflegestufe erhalten?

  • 2 bis 6 Jahre (168 Votes)
  • 0 bis 1 Jahr (60 Votes)
  • 7 bis 12 Jahre (26 Votes)
  • 13 bis 18 Jahre (5 Votes)

Teilnehmer(innen): 259

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