Kein Abzug des Pflegegeldes, wenn die 24-Stunden-Behandlungspflege von einer Pflegefachkraft erbracht wird

Das Hessische Landessozialgericht hat in zwei Fällen entschieden, dass die gesamten Kosten für die Behandlungspflege von der Krankenversicherung zu tragen sind, wenn eine   24-stündige Behandlungspflege von einer Pflegefachkraft geleistet wird, die Angehörigen jedoch Grundpflege und hauswirtschaftliche Versorgung erbringen.

Die Krankenkasse darf weder den Zeitaufwand für Grundpflege noch das Pflegegeld in Abzug bringen. Häusliche Krankenpflege und Pflegegeld stehen uneingeschränkt nebeneinander, sofern Behandlungspflege und Grundpflege nicht von ein und derselben Person erbracht werden.

Die Revision wurde nicht zugelassen. Landessozialgericht Hessen, L 1 KR 187/10 und L 1 KR 189/10

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