Gedanken zu einer inklusiven Gesellschaft

Selbsthilfe kann auch sein, seine eigene Situation zu reflektieren und sich die eigene Haltung und die Haltung der Gesellschaft dazu bewusst zu machen. Seine Gedanken aufzuschreiben, zu veröffentlichen und sich damit einer (möglicherweise auch negativen) Bewertung anderer (Mit)Menschen auszusetzen, ist ein nächster und mutiger Schritt. Julia Latscha hat dies getan. Zunächst mit ihrem Buch „Lauthalsleben – Von Lotte, dem Anderssein und meiner Suche nach einer gemeinsamen Welt“, nun in einem Artikel bei Zeit Online in der Serie „10 nach 8“, der am 22.05.2017 online ging.

Darin kommt Julia Latscha zu dem Ergebnis: „Inklusion ist eine Frage der Haltung“ und bedarf der Anstrengung vieler „über alle Maßen“. Das grundsätzliche Problem, das es zu lösen gilt, sei die strukturelle, vor allem aber auch gedankliche Unflexibilität in unserem (Bildungs)System. „Weil bisher versucht wurde, Menschen für Strukturen passend zu machen, anstatt die Strukturen grundlegend zu verändern. Weil es einfacher ist, auf einem Trampelpfad zu gehen, als neue Wege zu finden.“

Den ganzen Artikel und die Diskussion dazu gibt es hier.

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