Fachkräftemangel in der ambulanten Kinderkrankenpflege

So weit ist es also schon: weil „normale“ Stellenanzeigen nicht mehr „funktionieren“, hat der Caritasverband Hochrhein e.V. die Badische Zeitung für einen redaktionellen Artikel gewinnen können. Unter dem Titel „Intensiv für Leo da sein“ wirbt der Caritasverand um Voll- und Teilzeitkräfte für zurzeit fünf am Hochrhein ambulant gepflegte Kinder.

Der vierjährige, seit einem Unfall querschnittsgelähmte und dauerbeatmete Junge Leo steht beispielhaft für das Schicksal von (intensiv) behandlungspflichtigen Kindern, die von ihren Familien zu Hause gepflegt werden und deren Versorgung nur unter schwersten Bedingungen sichergestellt werden kann.

Die Berichte und Klagen aus der (ambulanten) Kinderkrankenpflege nehmen zu. Die Versorgungsqualität für die betroffenen Kinder, Jugendlichen und ihre Familien, aber auch die Arbeitbedingungen für ambulante Pflegekräfte verschlechtern sich. Der vielzitierte Fachkräftemangel ist kein ausschließliches Problem im Altenpflegebereich, sondern tritt auch vermehrt bei pflegebedürftigen Kindern und Jugendlichen zu Tage.

Politk, tu endlich etwas! 

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