Am 17. Januar 2012 besuchten wir den politischen Abend bei der Bank für Sozialwirtschaft zum Thema PflegeWert trifft Politik – Welchen Wert hat Pflege?
Zum Abschluss des vom Bundesforschungsministerium geförderten Projektes „PflegeWert“ wurden Untersuchungsergebnisse und Handlungsanregungen vorgestellt und mit VertreterInnen von Politik und Verbänden diskutiert. Vornehmlich ging es um die Frage, wie die Wertschätzung für die Dienstleistung Pflege der Pflegekräfte in Pflegeeinrichtungen und Gesellschaft verbessert werden kann.
Rund 100 Teilnehmer nahmen an der Veranstaltung teil und erörterten gemeinsam die Situation der (professionellen) Pflege, die Anforderungen der Pflegekräfte in Bezug auf die Wertschätzung ihrer Leistung und eine Bilanz des „Jahres der Pflege 2011“.
Alle Beiträge befassten sich dem Anlass entsprechend (mal wieder nur) mit beruflich Pflegenden. Erstaunlich dabei war, dass sie ihre Forderungen auch nur für die Pflegeberufe aufstellten und pflegende Angehörige in allen Betrachtungen keine Berücksichtigung fanden. Aber wenn pflegende Angehörige nicht besser durch Politik, Gesellschaft und eben auch die Berufspflege unterstützt werden, hat auch sie zukünftig mit noch weitaus größeren Problemen zu kämpfen?!
Die Pflegebranche erkennt nur ihre eigene Dienstleistung als „Leistung“ an. Die (ehrenamtliche und damit entgeltfreie) Leistung pflegender Angehöriger wird ignoriert – oder ist allen einfach nichts wert? Das ist schade, denn nur gemeinsam lässt sich das Problem zum Nutzen aller angehen.





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