Bürokratie belastet pflegende Angehörige

Anlässlich einer neuen Runde beim sogenannten Pflege-Gipfel am 18.03.2011 hat der Sozialverband Deutschland auf die hohen bürokratischen Hürden hingewiesen, die Pflegebedürftige und pflegende Angehörige nehmen müssen, um Beratung und Information zum Thema Pflege und Pflegeversicherung zu erhalten. So verbringen Eltern von pflegebedürftigen Kindern laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung bis zu 40 Stunden im Jahr damit, bürokratische Pflichten zu erfüllen.

Ulrike Mascher, Präsidentin des VdK, beklagte laut Pressemitteilung die mitunter schlechte Beratung insbesondere durch die Kranken- und Pflegekassen. Sie forderte das flächendeckende Angebot von Pflegestützpunkten, transparente Begutachtungs- und Einstufungsverfahren sowie verständliche Bescheide.

Auch Eltern von pflegebedürftigen Kindern beklagen häufig, dass sie wenig bis gar keine Informationen von den Kassen dazu erhalten, z.B. welche Entlastungsmöglichkeiten es gibt und wie sie davon Gebrauch machen können. Die Pflegekassen kommen ihrer Informationspflicht in sehr unterschiedlichem Maß nach.

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