Auf Notfallsituationen vorbereitet sein

Für  Menschen, die aufgrund von körperlichen Beeinträchtigungen mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit in Notfallsituationen geraten können, empfiehlt es sich, alle medizinisch wichtigen Daten mit sich zu führen.

Mit einer sogenannten SOS-Kapsel oder einem Armband besteht die Möglichkeit, medizinische Daten (oder auch ein sehr kleines Notfallmedikament, wie z.B. ein Tablette) relativ unauffällig, aber für Rettungskräfte schnell erreichbar, direkt am Körper zu tragen. Unter den Suchbegriffen „SOS-Kapsel“, „SOS-Armband“ oder „SOS-Kette“ finden sich vielfältige Angebote im Internet. Für Kinder haben wir z.B. auf dieser Webseite „nette Produkte“ gefunden.

Produktbeispiel der niederländischen Firma SOSarmband

Produktbeispiel der niederländischen Firma SOSarmband

In der Kapsel oder im Armband kann auch ein Hinweis auf mitgeführte Dokumente angebracht werden. So haben u.a. Selbsthilfeorganisationen krankheitsbezogene Notfallausweise entwickelt. Für Epilepsie-Patienten gibt es beispielsweise einen speziellen „Internationalen Epilepsie Notfallausweis“. Der Ausweis enthält die wichtigsten Angaben zur Erkrankung und der aktuellen Therapie und soll insbesondere Notärzte und Rettungspersonal, aber auch Ersthelfer, informieren. Der Notfallausweis ist kein amtlicher Ausweis, sondern wird auf freiwilliger Basis mit sich geführt. Er kann bei einem epileptischen Anfall, einem Unfall oder einer plötzlichen schweren Erkrankung lebensrettend sein. Gegen eine Spenden kann er kostenlos bei der Interessenvereinigung für Anfallskranke bezogen werden.

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