Armutsrisiko Pflege besonders für die Mütter

Vor einigen Tagen mahnte VdK-Präsidentin Ulrike Mascher, dass es die Pflege durch Angehörige nicht zum Nulltarif geben kann. Sie forderte eine bessere Anerkennung der Angehörigenpflege, etwa durch Gleichstellung der Pflegezeiten an Erziehungszeiten bei der Berechnung von Rentenansprüchen.

Über zwei Drittel der pflegenden Angehörigen sind weiblich. Bei Kindern und Jugendlichen sind es in der Regel die Mütter, die die Pflege übernehmen und dafür die eigene Erwerbs-tätigkeit reduzieren oder ganz aufgeben müssen. Sie verzichten damit nicht nur während der Pflegetätigkeit auf ein eigenes Einkommen oder Einkommensteile, sondern haben in Zukunft auch geringere Rentenansprüche. Wenn sie selbst später einmal pflegebedürftig werden sollten, bedeutet dies: Sozialfall.

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